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Gästebuch-Einstellungen: Design, Spam-Schutz und Passwortschutz einrichten

Video ansehen: Gästebuch-Einstellungen Schritt für Schritt ()
Video mit deutschen Untertiteln · Transkript weiter unten

Kapitel im Video

  1. – Video ab hier: Einführung
  2. – Video ab hier: Der Weg zu den Einstellungen
  3. – Video ab hier: Grundeinstellungen
  4. – Video ab hier: Das Design
  5. – Video ab hier: Texte und Titel
  6. – Video ab hier: Was Besucher sehen und eingeben
  7. – Video ab hier: Der Spam-Schutz
  8. – Video ab hier: Der Passwortschutz
  9. – Video ab hier: Freischaltung, Datenschutz und Sprache
  10. – Video ab hier: Antworten und Handy-Upload gestalten
  11. – Video ab hier: Speichern und Ergebnis ansehen
  12. – Video ab hier: Drei Profi-Tipps
  13. – Video ab hier: Abschluss

Design, Eintragsformular, Spam-Schutz, Freischaltung und Passwortschutz: Die Anleitung geht jede Option der Einstellungsseite durch und nennt Werte, die sich in der Praxis bewährt haben.

Auf der Seite „Einstellungen“ im Kundenbereich legen Sie fest, wie Ihr Gästebuch aussieht, welche Felder Besucher ausfüllen, wie Spam abgewehrt wird und ob überhaupt jeder hineinschauen darf. Diese Anleitung geht die Seite von oben nach unten durch und nennt zu jeder Option eine Empfehlung. Als Beispiel dient das Gästebuch des „Café Sonnenschein“.

So öffnen Sie die Einstellungen

  1. Melden Sie sich im Kundenbereich an. Sie landen in der Übersicht.
  2. Klicken Sie in der Navigation auf „Gästebuch“. Das Menü klappt auf und zeigt Einstellungen, Beiträge, Social Media, QR-Code und Statistik.
  3. Wählen Sie „Einstellungen“.

Ganz oben steht ein Link, mit dem Sie den eingebauten Zähler der Seitenaufrufe auf null zurücksetzen. Das lässt sich nicht rückgängig machen, deshalb fragt die Seite vorher nach. Der Zähler speist die Gästebuch-Statistik.

Darunter folgt ein Hinweis zum Zwischenspeicher. Der Server hält eine fertige Kopie Ihres Gästebuchs bereit, damit es auch bei vielen Besuchern schnell lädt. Sobald Sie die Einstellungen speichern, wird diese Kopie verworfen, Ihre Änderungen gelten also sofort. Zeigt Ihr Browser trotzdem noch den alten Stand, hilft der Link im Hinweis.

Grundeinstellungen

Das erste Feld enthält die Adresse Ihrer Homepage. Es ist Pflicht und muss mit http:// oder https:// beginnen. Mit „Link zu Homepage anzeigen?“ auf „Ja“ erscheint im Gästebuch eine Schaltfläche zurück zu Ihrer Website. Das empfehlen wir vor allem dann, wenn Gäste Ihr Gästebuch direkt aufrufen, etwa über den QR-Code auf dem Tisch im Café.

Bei „Benachrichtigung“ entscheiden Sie, ob Sie zu jedem neuen Eintrag eine E-Mail erhalten. Stellen Sie „Ja“ ein. Sie antworten dann schnell und bemerken unerwünschte Einträge, bevor viele andere sie lesen.

Das Design an Ihre Website anpassen

Hintergrundfarbe und Hintergrundbild

Ein Klick auf ein Farbfeld öffnet die Farbauswahl Ihres Browsers. Dort können Sie auch den Farbcode Ihrer Website eintragen, etwa #fff8e7 für ein warmes Weiß. Statt einer Farbe kann ein Bild im Hintergrund liegen: Tragen Sie dafür die vollständige Adresse des Bildes ein. Am besten liegt es auf Ihrer eigenen Website und wird über https geladen, sonst meldet der Browser gemischte Inhalte.

Ein zweites Bildfeld gilt nur für die Seite, auf der Besucher ihren Eintrag schreiben. Bleibt es leer, gilt dort die Hintergrundfarbe. Mit „Hintergrundbild fixieren“ auf „Ja“ bleibt das Bild beim Scrollen stehen und wird nicht gekachelt. Für Fotos ist das die ruhigere Wahl, für kleine Muster, die sich wiederholen sollen, nehmen Sie „Nein“.

Rahmen, Tabellenfarben und Breite

Jeder Eintrag steht in einer kleinen Tabelle. Sie bestimmen die Rahmenfarbe und drei Flächen: den Kopf mit Name und Datum, das Nachrichtenfeld und die Zeile mit E-Mail und Homepage. Achten Sie auf genug Kontrast zwischen Schrift und Fläche. Dunkle Schrift auf hellem Grund liest sich am leichtesten, auch auf dem Handy in der Sonne.

Die Tabellenbreite geben Sie in Pixeln an. Auf kleinen Bildschirmen passt sich das Gästebuch automatisch an. Ein Wert um 700 Pixel wirkt auf den meisten Websites ausgewogen. Das Feld „Textumbruch“ legt fest, nach wie vielen Zeichen ein sehr langes Wort getrennt wird. Es wirkt in der Bearbeitungsansicht im Kundenbereich, im Gästebuch selbst bricht der Browser lange Wörter ohnehin um.

Schriftart, Schriftgröße und Linkfarbe

Als Schriftart tragen Sie einen Namen wie Arial, Verdana oder Georgia ein. Nehmen Sie eine verbreitete Schrift, denn sie muss auf dem Gerät Ihrer Besucher vorhanden sein. Eine Schriftgröße von 14 bis 16 Pixeln ist auf Handy und Computer gut lesbar, das Café Sonnenschein nutzt 15. Die Linkfarbe sollte sich deutlich vom übrigen Text abheben, damit Besucher Links als anklickbar erkennen.

Texte, Titel und Seitenaufbau

Im Bereich „Sonstiges“ schreiben Sie einen eigenen Text über das Gästebuch und einen Text ans Ende. Oben passt eine Begrüßung, unten ein Dank, Ihre Öffnungszeiten oder ein Link zum Impressum. Einfaches HTML für Fettschrift, Bilder und Links ist erlaubt. Skripte, eingebettete Fremdseiten und Formulare lehnt das Gästebuch ab, damit darüber niemand Schadcode einschleust. Links erhalten automatisch den Hinweis nofollow für Suchmaschinen.

Bei „Bezeichnung“ legen Sie fest, wie Ihr Dienst heißt, etwa Gästebuch, Bewertungen oder Tagebuch. Das Wort taucht in Meldungen und im Seitentitel auf. Der Titel steht als Überschrift über den Einträgen und im Browser-Tab, beim Café etwa „Grüße an das Café Sonnenschein“.

„Einträge pro Seite“ bestimmt, wie viele Einträge eine Seite zeigt. Weitere erreichen Besucher über die Seitenzahlen. 10 bis 15 ist ein guter Wert, dann lädt die Seite schnell.

Vorsicht bei „Smilies in den Gästebuch deaktivieren“: Die Frage ist verneint gestellt. „Ja“ schaltet die Smileys ab, Kürzel wie :-) bleiben dann als Text stehen. „Nein“ zeigt sie als Bildchen.

Was Besucher eingeben und was öffentlich erscheint

Für E-Mail-Adresse und Homepage gibt es jeweils zwei Schalter. Der eine entscheidet, ob das Feld im Eintragsformular steht, der andere, ob die Angabe später im Gästebuch sichtbar ist. Eine Angabe erscheint nur, wenn beide auf „Ja“ stehen.

FeldIm FormularÖffentlich anzeigen
E-Mail-Adressenur wenn Sie Gästen antworten wollenNein
HomepageJa, solange kaum Werbung kommtnach Wunsch
ICQNeinNein

E-Mail-Adressen Ihrer Gäste sollten Sie nicht öffentlich zeigen. Programme sammeln solche Adressen ein und verschicken Werbung daran. Bei der Homepage ist es anders: Viele Gäste freuen sich, wenn ihre eigene Seite verlinkt wird. Allerdings lockt das Homepage-Feld auch Werbeschreiber an, die nur einen Link loswerden wollen. Fallen Ihnen solche Einträge auf, schalten Sie das Feld im Formular ab. ICQ war ein Nachrichtendienst, den es seit Sommer 2024 nicht mehr gibt. Lassen Sie beide ICQ-Schalter auf „Nein“.

Den Spam-Schutz einstellen

Der Spam-Schutz besteht aus mehreren Schichten, die sich ergänzen. Was eine Schicht durchlässt, fängt meist die nächste ab.

Das Captcha

Das Captcha zeigt im Eintragsformular ein Bild mit Zeichen, die Besucher abtippen müssen. Automatische Programme scheitern daran. Ist ein Bild schwer zu lesen, fordern Besucher über einen Link ein neues an. Für diesen Link stellen Sie eine Farbe ein und ob ein kleines Pfeilsymbol davor steht. Unsere Empfehlung: Captcha eingeschaltet lassen.

Das Honigtopf-Feld

Der Honigtopf (englisch Honeypot) ist ein Feld, das Menschen nicht sehen. Sie lassen es also leer. Spam-Programme lesen dagegen den Quelltext und füllen jedes Feld aus. Steht im versteckten Feld etwas, verwirft das Gästebuch den Eintrag, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Spam will fast immer Links unterbringen. Bei „Maximale Anzahl Links pro Eintrag“ legen Sie fest, wie viele Links ein Eintrag höchstens enthalten darf. Möglich sind 0 bis 50, voreingestellt ist 1, und 0 bedeutet unbegrenzt. Enthält ein Eintrag mehr Links, wird er mit einer Fehlermeldung abgelehnt. Beachten Sie, dass schon eine nackte Adresse wie „cafe-sonnenschein.example“ als Link zählt. Für die meisten Gästebücher ist 1 richtig.

Die Grenze für das Tempo

Diese Zahl begrenzt, wie viele Einträge von derselben IP-Adresse innerhalb von fünf Minuten möglich sind. Voreingestellt sind 5, erlaubt sind 0 bis 100, und 0 schaltet die Prüfung ab. Wer schneller schreibt, ist fast immer ein Programm. Eine Ausnahme sind Feiern: Schreiben viele Gäste über dasselbe WLAN, teilen sie sich nach außen eine IP-Adresse. Erhöhen Sie den Wert für diesen Abend, zum Beispiel auf 30, und setzen Sie ihn danach zurück.

Der Wortfilter

Der Wortfilter lehnt Einträge ab, die Wörter aus Ihrer eigenen Liste enthalten. Der Besucher erhält eine Fehlermeldung, der Eintrag wird nicht gespeichert. Damit er wirkt, schalten Sie ihn hier ein. Die Wörterliste pflegen Sie unter „Sicherheit“, mehr dazu in der Anleitung Wortfilter einrichten. Einzelne Störer, die immer wieder schreiben, sperren Sie über die IP-Sperre.

Den Passwortschutz einrichten

Mit dem Passwortschutz wird Ihr Gästebuch privat. Besucher müssen erst ein Passwort eingeben, bevor sie Einträge lesen oder schreiben. Das passt für Familien, Vereine und Hochzeiten. Ihre Gäste erhalten das Passwort von Ihnen, etwa auf der Einladung. Nach der richtigen Eingabe bleibt das Gästebuch auf diesem Gerät 24 Stunden lang offen.

  1. Schalten Sie „Passwortschutz“ auf „Ja“.
  2. Tragen Sie das Passwort ein. Es muss mindestens 4 Zeichen lang sein. Wählen Sie etwas, das sich leicht weitersagen lässt.
  3. Wiederholen Sie es im zweiten Feld. Stimmen beide nicht überein, speichert die Seite nicht und sagt Ihnen das.
  4. Optional: ein Passwort-Hinweis, der über dem Eingabefeld steht. Er hilft Gästen, die das Passwort vergessen haben, darf es aber nicht verraten.

Ist bereits ein Passwort gespeichert, steht unter dem Feld „Leer lassen, um das bisherige Passwort zu behalten.“ Sie müssen es also nur eingeben, wenn Sie es ändern wollen. Den Schutz ohne Passwort einzuschalten, lässt die Seite nicht zu.

Schutz gegen das Durchprobieren

Unter „Brute-Force-Schutz“ legen Sie fest, nach wie vielen Fehlversuchen eine IP-Adresse vorübergehend gesperrt wird (1 bis 99) und wie lange die Sperre dauert. Die Sperrzeit steht in Sekunden, möglich sind 60 bis 3.600, also eine Minute bis eine Stunde. Die Voreinstellung von 5 Versuchen und 300 Sekunden passt für die meisten privaten Gästebücher: Ein Gast, der sich vertippt, hat genug Spielraum, und wer rät, kommt nicht weit. Welche Versuche es gab, sehen Sie im Passwort-Protokoll.

Mit vier Farbfeldern gestalten Sie außerdem die Passwortseite selbst: Hintergrund, Schrift, Schaltfläche und Rahmen.

Freischaltung, Datenschutz und Sprache

Einträge vor der Veröffentlichung prüfen

Die Frage, ob Einträge vor der Veröffentlichung freigeschaltet werden, ist eine der wichtigsten Entscheidungen auf der Seite. Mit „Ja“ wartet jeder neue Eintrag zunächst im Kundenbereich. Sie lesen ihn und schalten ihn frei, erst dann sehen ihn alle Besucher. Mit „Nein“ ist er sofort sichtbar. Für ein neues Gästebuch empfehlen wir die Freischaltung: Sie behalten die Kontrolle, und Werbung, die alle anderen Schichten überwunden hat, erreicht Ihre Besucher trotzdem nicht. Wie das Freischalten geht, zeigt die Anleitung Einträge verwalten.

Zustimmung zur Datenschutzerklärung

Mit „Ja“ steht im Eintragsformular ein Kästchen, mit dem Besucher Ihrer Datenschutzerklärung zustimmen. Ohne Haken lässt sich der Eintrag nicht absenden. In diesem Fall ist die Adresse Ihrer Datenschutzerklärung Pflicht, das Kästchen verlinkt genau dorthin. Welche Angaben Ihre Datenschutzerklärung braucht, klären Sie im Zweifel mit einer Fachperson.

Die Sprache des Gästebuchs

Das Gästebuch spricht sechs Sprachen: Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch und Spanisch. Die Auswahl legt fest, in welcher Sprache Schaltflächen, Formular und Meldungen für Ihre Besucher erscheinen.

Antworten und Handy-Upload gestalten

Auf Einträge können Sie öffentlich antworten. Der Darstellungsstil bestimmt, wie Ihre Antwort aussieht: als Kasten mit Rahmen, eingerückt mit einer Linie am linken Rand oder schlicht ohne Hervorhebung. Darunter stellen Sie Hintergrund, Rahmenfarbe, Rahmenbreite (0 bis 10 Pixel, 0 heißt kein Rahmen), Textfarbe und Einrückung (0 bis 100 Pixel) ein. Schon 20 Pixel Einrückung genügen, damit Besucher auf einen Blick sehen, wer spricht.

Nimmt Ihr Gästebuch Fotos an, können Gäste sie über einen QR-Code direkt vom Handy hochladen. Für die Schaltfläche und das Fenster dazu wählen Sie zwei Farben für einen Verlauf sowie die Schriftfarbe. Die Vorschau darunter ändert sich sofort, so sehen Sie vor dem Speichern, ob die Schrift auf dem Verlauf lesbar bleibt.

Speichern und das Ergebnis prüfen

Ganz unten steht „Speichern“. Erst dieser Klick übernimmt alle Änderungen. Verlassen Sie die Seite vorher, sind Ihre Eingaben verloren. Fehlt eine Pflichtangabe, nennt die Seite das Feld, das noch fehlt, und speichert nichts.

Rufen Sie danach Ihr Gästebuch so auf, wie ein Besucher es sieht, am besten in einem privaten Browserfenster. Bei aktivem Passwortschutz erscheint zuerst die Passwortseite mit Ihrem Hinweis. Nach der Eingabe sehen Sie Begrüßung, Titel, Schrift und den Antwortstil.

Typische Fehler

  • Smiley-Frage falsch verstanden: „Ja“ heißt keine Smileys.
  • Datenschutz-Kästchen ohne Adresse: Die Seite speichert dann nicht. Tragen Sie die Adresse Ihrer Datenschutzerklärung ein.
  • Link-Grenze auf 0 gesetzt: 0 heißt unbegrenzt, nicht „keine Links“.
  • Bild über http: Auf einer https-Seite blockieren Browser solche Bilder oft. Nutzen Sie https.

Drei Tipps aus der Praxis

Stellen Sie Ihren Gästen eine Frage

Schreiben Sie in den Text über dem Gästebuch eine konkrete Frage, etwa „Welcher Kuchen soll nächste Woche auf die Karte?“. Auf eine Frage antworten Gäste lieber als auf ein leeres Feld, und die Einträge werden persönlicher.

Lassen Sie den Schutz eingeschaltet

Captcha, Honigtopf und Freischaltung bleiben am besten an, auch wenn es wochenlang ruhig ist. Spam-Programme finden neue Gästebücher oft erst nach einiger Zeit, dann aber in großer Zahl.

Fragen Sie nur ab, was Sie brauchen

Zeigen Sie E-Mail-Adressen nicht öffentlich und lassen Sie unnötige Felder weg. Das schützt Ihre Gäste, spart ihnen Zeit und senkt die Hürde für einen Eintrag.

Häufige Fragen

Wie schütze ich mein Gästebuch am besten vor Spam?

Lassen Sie Captcha und Honigtopf eingeschaltet, begrenzen Sie Links auf einen pro Eintrag und aktivieren Sie die Freischaltung. Dann erreicht auch Werbung, die alle anderen Hürden nimmt, Ihre Besucher nicht. Hartnäckige Absender sperren Sie zusätzlich über die IP-Sperre.

Warum erscheint ein neuer Eintrag nicht im Gästebuch?

Meist ist die Freischaltung eingeschaltet: Der Eintrag wartet dann im Kundenbereich unter „Beiträge“, bis Sie ihn freigeben. Ist die Freischaltung aus, prüfen Sie, ob Sie die richtige Seite des Gästebuchs ansehen: Neue Einträge stehen immer ganz oben auf der ersten Seite.

Was bedeutet die Zahl 0 bei der Link-Grenze und der Tempo-Grenze?

Bei der Link-Grenze heißt 0 „beliebig viele Links“, bei der Tempo-Grenze schaltet 0 die Prüfung ganz ab. Beides schwächt den Spam-Schutz, verwenden Sie es nur bewusst.

Wie lange bleibt ein passwortgeschütztes Gästebuch nach der Eingabe offen?

Auf demselben Gerät und im selben Browser 24 Stunden. Danach muss das Passwort erneut eingegeben werden.

Muss ich das Passwort bei jeder Änderung der Einstellungen neu eingeben?

Nein. Ist ein Passwort gespeichert, lassen Sie die beiden Felder leer, dann bleibt es erhalten. Nur wenn Sie es ändern, geben Sie das neue Passwort zweimal ein (mindestens 4 Zeichen).

Ich habe gespeichert, sehe aber noch das alte Aussehen. Woran liegt das?

Ihr Browser zeigt vermutlich eine zwischengespeicherte Fassung. Laden Sie die Seite neu oder nutzen Sie den Link im Hinweis zum Zwischenspeicher oben auf der Einstellungsseite.

Kann ich das Gästebuch in einer anderen Sprache anzeigen?

Ja. Unter „Sprache“ stehen Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch, Niederländisch und Spanisch zur Wahl. Die Einstellung gilt für alles, was Besucher sehen.

Transkript

Transkript des Videos anzeigen

Einführung (00:00)

Ein Gästebuch ist die Visitenkarte Ihrer Website. Besucher sehen sofort, ob es gepflegt wirkt, zu Ihren Farben passt und ob Sie Ihre Gäste ernst nehmen.

Auf einer einzigen Seite legen Sie fest, wie Ihr Gästebuch aussieht, was Besucher eintragen dürfen, wie Sie Spam abwehren und wer überhaupt Zugang hat. Wir gehen alle Bereiche der Reihe nach durch.

Der Weg zu den Einstellungen (00:24)

Nach der Anmeldung landen Sie in der Übersicht Ihres Kundenbereichs. Oben sehen Sie die Navigation mit den Menügruppen Gästebuch, Mein Konto, Sicherheit sowie Punkte und Features.

Klicken Sie auf Gästebuch. Das Menü klappt auf und zeigt alles, was Ihr Gästebuch selbst betrifft: Einstellungen, Beiträge, Social Media, QR-Code und Statistik.

Wählen Sie den ersten Punkt, Einstellungen. Es öffnet sich eine lange Seite mit allen Optionen für Ihr Gästebuch.

Gleich oben steht ein Hinweis auf den eingebauten Zähler der Seitenaufrufe. Über den Link hier setzen Sie ihn auf null zurück. Das lässt sich nicht rückgängig machen, deshalb fragt das Gästebuch vorher noch einmal nach.

Darunter folgt ein Hinweis zum Zwischenspeicher. Er sorgt dafür, dass Ihr Gästebuch auch bei vielen Besuchern schnell lädt. Gespeicherte Einstellungen gelten trotzdem sofort.

So funktioniert der Zwischenspeicher: Der Server legt eine fertige Kopie Ihres Gästebuchs bereit. Sobald Sie speichern, ersetzt er sie durch eine frische. Zeigt Ihr Browser doch den alten Stand, hilft der Link.

Grundeinstellungen (01:33)

Im ersten Feld steht die Adresse Ihrer Homepage. Sie ist Pflicht und muss mit http oder https beginnen. Von hier aus verlinkt Ihr Gästebuch zurück auf Ihre Website.

Mit ja erscheint im Gästebuch oben eine Schaltfläche zurück zu Ihrer Homepage. Das empfehlen wir, wenn Besucher Ihr Gästebuch direkt aufrufen, etwa über einen QR-Code im Café.

Hier entscheiden Sie, ob Sie bei jedem neuen Eintrag eine E-Mail bekommen. Wir raten zu ja. So antworten Sie schnell und bemerken Spam, bevor ihn viele andere sehen.

Das Design (02:08)

Mit dem Bereich Design passen Sie das Gästebuch an Ihre Website an. Ein Klick auf das Farbfeld öffnet die Farbauswahl Ihres Browsers. Dort können Sie auch den Farbcode Ihrer Website eintragen.

Statt einer Farbe kann ein Bild im Hintergrund liegen. Tragen Sie dafür die vollständige Adresse des Bildes ein. Am besten liegt es auf Ihrer eigenen Website und wird über https geladen.

Das zweite Feld gilt für die Seite, auf der Besucher ihren Eintrag schreiben. So können Lesen und Schreiben unterschiedlich aussehen. Bleibt das Feld leer, gilt die Hintergrundfarbe.

Mit ja bleibt das Hintergrundbild beim Scrollen stehen und wird nicht wiederholt. Das wirkt bei Fotos ruhiger. Für kleine Muster, die sich wiederholen sollen, wählen Sie nein.

Jeder Eintrag steht in einer kleinen Tabelle. Sie bestimmen die Farbe des Rahmens und drei Flächen: den Kopf mit Name und Datum, das Nachrichtenfeld und die Zeile mit E-Mail und Homepage.

Achten Sie auf genug Kontrast zwischen Schrift und Fläche. Dunkle Schrift auf hellem Grund liest sich am leichtesten, auch auf dem Handy in der Sonne.

Die Tabellenbreite geben Sie in Pixeln an. Auf kleineren Bildschirmen passt sich das Gästebuch automatisch an. Ein Wert um siebenhundert Pixel wirkt auf den meisten Websites ausgewogen.

Das Feld Textumbruch legt fest, nach wie vielen Zeichen ein sehr langes Wort getrennt wird. Es wirkt in der Bearbeitungsansicht im Kundenbereich. Im Gästebuch selbst bricht der Browser lange Wörter ohnehin um.

Als Schriftart tragen Sie einen Namen wie Arial, Verdana oder Georgia ein. Wählen Sie eine verbreitete Schrift, denn sie muss auf dem Gerät Ihrer Besucher vorhanden sein.

Darunter folgen Schriftfarbe und Schriftgröße in Pixeln. Vierzehn bis sechzehn Pixel sind auf Handy und Computer gut lesbar. Wir erhöhen die Schrift deshalb auf fünfzehn Pixel.

Zum Schluss des Designs wählen Sie die Linkfarbe. Links sollten sich deutlich vom übrigen Text abheben, damit Besucher sie als anklickbar erkennen.

Texte und Titel (04:15)

Im Bereich Sonstiges schreiben Sie einen eigenen Text über das Gästebuch, zum Beispiel eine Begrüßung. Einfaches HTML für Fettschrift, Bilder oder Links ist erlaubt.

Skripte, eingebettete Fremdseiten und Formulare lehnt das Gästebuch ab, damit niemand darüber Schadcode einschleust. Links erhalten automatisch einen Hinweis für Suchmaschinen, dass Sie ihnen nicht folgen müssen.

Das zweite Feld erscheint ganz unten im Gästebuch. Dort passen ein Dank an Ihre Gäste, ein Hinweis auf Ihre Öffnungszeiten oder ein Link zum Impressum gut hin.

Hier legen Sie fest, wie Ihr Dienst heißt: Gästebuch, Bewertungen oder Tagebuch. Das Wort erscheint in Meldungen und im Seitentitel, zum Beispiel in einem Satz wie „Das Gästebuch enthält noch keine Einträge".

Der Titel steht als Überschrift über Ihren Einträgen und im Browser-Tab. Wir geben hier einen persönlichen Titel ein. Ein Name, den Ihre Gäste kennen, wirkt einladender als nur das Wort Gästebuch.

Diese Zahl bestimmt, wie viele Einträge auf einer Seite stehen. Weitere Einträge erreichen Besucher über die Seitenzahlen. Zehn bis fünfzehn ist ein guter Wert, dann lädt die Seite schnell.

Achtung, diese Frage ist verneint gestellt. Ja schaltet die Smileys ab, und Kürzel wie Doppelpunkt Klammer bleiben als Text stehen. Mit nein werden sie als Bildchen angezeigt.

Was Besucher sehen und eingeben (05:39)

Für E-Mail und Homepage gibt es jeweils zwei Schalter. Der eine entscheidet, ob das Feld im Eintragsformular steht. Der andere, ob die Angabe später im Gästebuch öffentlich sichtbar ist.

Eine Angabe erscheint nur, wenn beide Schalter auf ja stehen. Fehlt das Feld im Formular, gibt es schlicht nichts, was das Gästebuch anzeigen könnte.

Wir empfehlen, E-Mail-Adressen Ihrer Gäste nicht öffentlich zu zeigen. Programme sammeln solche Adressen ein und verschicken Werbung. Ihre Gäste werden es Ihnen danken.

Bei der Homepage ist das anders. Viele Gäste freuen sich, wenn ihre eigene Seite verlinkt wird. Wenn Sie das möchten, stellen Sie hier ja ein.

ICQ war ein Nachrichtendienst, den es seit dem Sommer zweitausendvierundzwanzig nicht mehr gibt. Lassen Sie beide ICQ-Schalter auf nein, dann bleibt Ihr Formular übersichtlich.

Die nächsten drei Fragen gelten dem Formular. Wenn Sie keine E-Mail-Adresse brauchen, lassen Sie das Feld weg. Jedes Feld weniger macht das Eintragen leichter.

Das Homepage-Feld lädt leider auch Werbeschreiber ein, die nur einen Link loswerden wollen. Wenn Ihnen solche Einträge auffallen, schalten Sie das Feld einfach ab.

Der Spam-Schutz (06:51)

Jetzt kommt der wichtigste Teil, der Spam-Schutz. Er besteht aus mehreren Schichten, die sich ergänzen. Was eine Schicht durchlässt, fängt meist die nächste ab.

Das Captcha zeigt im Eintragsformular ein Bild mit Zeichen, die Besucher abtippen müssen. Automatische Programme scheitern daran. Lassen Sie diesen Schutz eingeschaltet.

Der Honeypot, also der Honigtopf, ist ein verstecktes Feld. Menschen sehen es nicht und lassen es leer. Spam-Programme füllen dagegen jedes Feld aus und verraten sich so.

Ein Mensch füllt nur, was er sieht. Ein Programm liest den Quelltext und füllt alles. Steht im versteckten Feld etwas, verwirft das Gästebuch den Eintrag, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Spam will fast immer Links unterbringen. Hier legen Sie fest, wie viele Links ein Eintrag höchstens enthalten darf. Voreingestellt ist einer, null bedeutet unbegrenzt.

Für die meisten Gästebücher passt ein Link pro Eintrag, so ist es auch voreingestellt. Kommt trotzdem viel Werbung durch, schalten Sie zusätzlich die Freischaltung ein.

Diese Zahl begrenzt, wie viele Einträge von derselben IP-Adresse in fünf Minuten möglich sind. Voreingestellt sind fünf. Wer schneller schreibt, ist fast immer ein Programm.

Auf einer Feier, bei der viele Gäste über dasselbe WLAN schreiben, kann die Grenze stören. Erhöhen Sie den Wert dann für diesen Abend. Null schaltet die Prüfung ganz ab.

Ist ein Captcha schwer zu lesen, können Besucher ein neues anfordern. Hier wählen Sie die Farbe dieses Links und ob ein kleines Pfeilsymbol davor stehen soll.

Der Wortfilter weist Einträge mit Wörtern ab, die Sie selbst festlegen. Damit er wirkt, schalten Sie ihn hier ein. Die Wörterliste pflegen Sie im Menü Sicherheit, dazu gibt es ein eigenes Video.

Der Passwortschutz (08:38)

Mit dem Passwortschutz wird Ihr Gästebuch privat. Besucher müssen erst ein Passwort eingeben, bevor sie Einträge lesen oder schreiben. Das eignet sich für Familien, Vereine und Hochzeiten.

Ihre Gäste erhalten das Passwort von Ihnen, etwa auf der Einladung. Nach der richtigen Eingabe bleibt das Gästebuch auf diesem Gerät einen Tag lang offen. Wer rät, wird nach einigen Fehlversuchen gesperrt.

Wir schalten den Schutz jetzt für unser Beispiel ein. Am Ende des Videos sehen Sie, wie das Gästebuch danach für einen Besucher aussieht.

Tragen Sie das Passwort ein, das Ihre Gäste verwenden sollen. Es muss mindestens vier Zeichen lang sein. Wählen Sie etwas, das sich leicht weitersagen lässt.

Geben Sie das Passwort zur Sicherheit ein zweites Mal ein. Tippfehler fallen so auf, bevor Ihre Gäste vor einer verschlossenen Tür stehen.

Der Hinweis ist freiwillig und steht über dem Eingabefeld. Er hilft Gästen, die das Passwort vergessen haben. Verraten Sie darin aber nicht das Passwort selbst.

Unter Brute-Force-Schutz legen Sie fest, nach wie vielen Fehlversuchen eine IP-Adresse gesperrt wird. Fünf Versuche sind ein guter Wert, ein vertippter Gast hat damit genug Spielraum.

Die Sperrzeit steht in Sekunden. Dreihundert Sekunden sind fünf Minuten. Möglich sind eine Minute bis eine Stunde. Für ein privates Gästebuch reichen die voreingestellten fünf Minuten meist aus.

Mit den vier Farbfeldern gestalten Sie die Seite, auf der Besucher das Passwort eingeben: Hintergrund, Schrift, Schaltfläche und Rahmen. So passt auch sie zu Ihrer Website.

Freischaltung, Datenschutz und Sprache (10:16)

Mit ja erscheint ein neuer Eintrag erst, nachdem Sie ihn freigeschaltet haben. Mit nein ist er sofort sichtbar. Diese Entscheidung ist eine der wichtigsten auf der ganzen Seite.

Bei aktiver Freischaltung wartet jeder neue Eintrag zunächst im Kundenbereich. Sie bekommen eine E-Mail, lesen ihn und schalten ihn frei. Erst dann sehen ihn alle Besucher.

Für ein neues Gästebuch empfehlen wir die Freischaltung. Sie behalten die volle Kontrolle, und Werbung erreicht Ihre Besucher nie. Wie Sie Einträge freischalten, zeigt das nächste Video.

Mit ja steht im Eintragsformular ein Kästchen, mit dem Besucher Ihrer Datenschutzerklärung zustimmen. Ohne Haken lässt sich der Eintrag nicht absenden.

Haben Sie ja gewählt, ist die Adresse Ihrer Datenschutzerklärung Pflicht. Das Kästchen im Formular verlinkt genau auf diese Seite. Fragen Sie im Zweifel Ihren Rechtsbeistand, welche Angaben Sie dort brauchen.

Ihr Gästebuch spricht sechs Sprachen. Die Auswahl hier legt fest, in welcher Sprache Schaltflächen, Formular und Meldungen für Ihre Besucher erscheinen.

Antworten und Handy-Upload gestalten (11:21)

Auf Einträge können Sie öffentlich antworten. Der Darstellungsstil bestimmt das Aussehen: als Kasten mit Rahmen, eingerückt mit einer Linie am linken Rand oder ganz schlicht. Wir wählen eingerückt.

Darunter legen Sie Hintergrund, Rahmenfarbe und Rahmenbreite der Antwort fest. Die Breite reicht von null bis zehn Pixel. Null bedeutet: kein Rahmen.

Die Einrückung gibt in Pixeln an, wie weit Ihre Antwort nach rechts versetzt steht. Zwanzig Pixel genügen, damit Besucher auf einen Blick erkennen, wer gerade spricht.

Wenn Ihr Gästebuch Fotos annimmt, können Gäste sie über einen QR-Code direkt vom Handy hochladen. Hier gestalten Sie die Schaltfläche und das Fenster dafür mit zwei Farben für einen sanften Verlauf.

Die Vorschau darunter ändert sich sofort, wenn Sie eine Farbe wählen. So sehen Sie, ob die Schrift auf dem Verlauf gut lesbar bleibt, bevor Sie speichern.

Speichern und Ergebnis ansehen (12:18)

Ganz unten steht die Schaltfläche Speichern. Erst mit diesem Klick werden alle Änderungen übernommen. Verlassen Sie die Seite vorher, gehen Ihre Eingaben verloren.

Die Meldung bestätigt, dass Ihre Daten geändert wurden. Fehlt eine Pflichtangabe, nennt die Seite stattdessen das Feld, das Sie noch ausfüllen müssen.

Jetzt sehen wir uns das Gästebuch so an, wie ein Besucher es sieht. Wir rufen es mit derselben Adresse auf wie der Link aus dem Hinweis, damit der Zwischenspeicher sofort erneuert wird.

Statt der Einträge erscheint die Passwortseite. Darauf steht der Hinweis, den wir eben eingegeben haben. Ein Besucher tippt jetzt das Passwort von seiner Einladung ein.

Nach einem Klick auf die Schaltfläche öffnet sich das Gästebuch. Für diesen Besucher bleibt es nun einen Tag lang offen, ohne erneute Eingabe.

Ganz oben steht Ihre Begrüßung, darunter der neue Titel, den wir vorhin eingetragen haben. Es folgen die Einträge Ihrer Gäste in etwas größerer Schrift.

Und bei Einträgen mit einer Antwort sehen Sie den eingerückten Stil mit der Linie am Rand, den wir gewählt haben. Ihr Gästebuch ist damit eingerichtet.

Drei Profi-Tipps (13:27)

Zum Schluss drei Tipps aus der Praxis: Stellen Sie Ihren Gästen eine Frage, lassen Sie den Spam-Schutz eingeschaltet, und fragen Sie nur ab, was Sie wirklich brauchen.

Schreiben Sie in den Text über dem Gästebuch eine konkrete Frage, etwa nach dem Lieblingskuchen. Auf eine Frage antworten Gäste viel lieber als auf ein leeres Feld, und die Einträge werden persönlicher.

Lassen Sie Captcha, Honigtopf und Freischaltung eingeschaltet, auch wenn es eine Weile ruhig bleibt. Spam-Programme finden neue Gästebücher oft erst nach Wochen, dann aber in großer Zahl.

Zeigen Sie E-Mail-Adressen Ihrer Gäste nicht öffentlich und lassen Sie unnötige Felder weg. Das schützt Ihre Gäste und spart ihnen Zeit. Rechtliche Fragen zum Datenschutz klärt am besten eine Fachperson.

Abschluss (14:15)

Damit kennen Sie alle Einstellungen Ihres Gästebuchs. Im nächsten Video zeigen wir, wie Sie Einträge freischalten, bearbeiten, beantworten und löschen. Bis gleich bei Free Guestbook for you.

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