Social-Media-Links im Gästebuch: Instagram, Facebook, YouTube und Co. einstellen
Video ansehen: Social-Media-Einstellungen für Ihr Gästebuch ()
Kapitel im Video
- – Video ab hier: Einführung
- – Video ab hier: Die Einstellungsseite
- – Video ab hier: Die Plattformen im Einzelnen
- – Video ab hier: Einstellungen speichern
- – Video ab hier: Social-Media-Angaben in Einträgen
- – Video ab hier: Das Ergebnis ansehen
- – Video ab hier: Häufige Fragen
- – Video ab hier: Drei Profi-Tipps
- – Video ab hier: Abschluss
Wofür die Social-Media-Felder da sind
Viele Besucher Ihres Gästebuchs sind auf Instagram, Facebook oder anderen Plattformen unterwegs. Mit den Social-Media-Feldern können sie ihr Profil direkt in ihrem Eintrag angeben. Unter dem Eintrag erscheint dann ein kleines Symbol mit dem Namen, meist als Link zum Profil. Andere Besucher entdecken so die Menschen hinter den Einträgen, und das Gästebuch wirkt lebendiger.
Sie entscheiden, welche Plattformen überhaupt angeboten werden. Jede Plattform, die Sie einschalten, fügt dem Eintragsformular ein zusätzliches Feld hinzu. Für Ihre Gäste bleibt das Ausfüllen immer freiwillig: Wer nur Name und Nachricht schreibt, kann genauso einen Eintrag abgeben wie bisher.
Als Beispiel dient in dieser Anleitung das Gästebuch des „Café Sonnenschein“. Inhaberin Lena möchte, dass ihre Stammgäste ihre Instagram-Profile zeigen können, und sie möchte Videogrüße von Feiern im Café zulassen.
Die Einstellungsseite öffnen
Melden Sie sich im Kundenbereich an und öffnen Sie in der Navigation den Bereich „Gästebuch“. Dort finden Sie den Punkt „Social Media“. Die Seite trägt die Überschrift „Social Media Einstellungen“ und ist schnell erklärt:
- Oben steht ein kurzer Einleitungstext.
- Darunter folgt der Kasten „Verfügbare Social Media Plattformen“ mit sieben Einträgen.
- Jede Plattform hat ein Häkchen zum Einschalten und darunter eine Beschreibung in grauer Schrift.
- Ganz unten steht der Knopf „Einstellungen speichern“.
Bei einem neu angelegten Gästebuch sind alle Plattformen zunächst ausgeschaltet. Sie müssen also nichts abwählen, sondern nur das einschalten, was Sie wirklich anbieten möchten.
Die Plattformen im Einzelnen
Jedes Feld wird beim Absenden eines Eintrags auf das Format der jeweiligen Plattform geprüft. Passt eine Angabe nicht, bekommt der Gast eine Fehlermeldung mit einem Hinweis, was erwartet wird, und einen Link zurück zum Formular. Die folgende Übersicht zeigt, was erlaubt ist und wie die Angabe im Gästebuch erscheint.
| Plattform | Was der Gast einträgt | Anzeige im Gästebuch |
|---|---|---|
| Telefonnummer mit Plus und Ländervorwahl, nur Ziffern | Nummer als Link, der einen Chat öffnet | |
| Benutzername oder vollständige Profiladresse | Name als Link zum Profil | |
| Benutzername | @Name als Link zum Profil | |
| X (Twitter) | Benutzername, höchstens 15 Zeichen | @Name als Link zum Profil |
| Profiladresse oder Kurzname | Name als Link zum Profil | |
| Discord | Benutzername | nur Text, kein Link |
| YouTube | Adresse eines Videos | Vorschaubild mit Abspielknopf |
Bei WhatsApp gibt der Gast eine Telefonnummer im internationalen Format an. Sie beginnt mit einem Pluszeichen, danach folgen Ländervorwahl und Rufnummer ohne die führende Null. Ein Gast aus Deutschland schreibt also zum Beispiel +49170123456. Leerzeichen, Bindestriche und Klammern lehnt das Formular ab, ebenso eine Nummer ohne Pluszeichen.
Überlegen Sie bei WhatsApp genau, ob Sie das Feld anbieten wollen. Die Nummer steht danach öffentlich in Ihrem Gästebuch, verbunden mit einem Link, der direkt einen Chat öffnet. Viele Gäste unterschätzen das, und öffentlich sichtbare Telefonnummern werden gern von Spam-Programmen eingesammelt. Lena lässt WhatsApp im Café-Gästebuch deshalb ausgeschaltet.
Bei Facebook darf der Gast seinen Benutzernamen eintragen oder die vollständige Adresse seines Profils, etwa https://www.facebook.com/jana.backt. Ein Benutzername besteht aus Buchstaben, Ziffern und Punkten und ist mindestens fünf Zeichen lang. Hat der Gast nur den Namen angegeben, ergänzt das Gästebuch die Profiladresse selbst. Für ein Café, einen Verein oder eine Familienfeier, deren Gäste auf Facebook aktiv sind, ist das eine naheliegende Wahl.
Bei Instagram tragen Ihre Gäste ihren Benutzernamen ein, ohne At-Zeichen davor. Erlaubt sind Buchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche, höchstens 30 Zeichen, so wie bei Instagram selbst. Aus jana.backt wird im Gästebuch ein Link „@jana.backt“ auf das gleichnamige Profil. Für Gastronomie, Fotografie, Reisen oder Handwerk ist Instagram meist die Plattform, die Ihre Gäste am ehesten ausfüllen.
X (früher Twitter)
X funktioniert ebenfalls über den Benutzernamen. Er darf höchstens 15 Zeichen haben und nur aus Buchstaben, Ziffern und Unterstrichen bestehen. Schreibt ein Gast ein At-Zeichen davor, wie es der Platzhalter im Feld nahelegt, ist das kein Problem: Das Gästebuch entfernt es beim Speichern. Angezeigt wird der Name mit At-Zeichen, verlinkt auf das Profil. Für ein Café ist X selten die erste Wahl, für Technik-, Politik- oder Nachrichtenthemen schon eher.
LinkedIn ist ein berufliches Netzwerk. Für das Gästebuch einer Firma, einer Messe, einer Konferenz oder eines Berufsverbands kann das gut passen, für ein Café eher weniger. Der Gast darf die vollständige Adresse seines Profils einfügen, zum Beispiel https://www.linkedin.com/in/max-beispiel, oder nur den Kurznamen am Ende, also max-beispiel. Auch Adressen von Unternehmensseiten (/company/…) werden angenommen. Das Gästebuch baut daraus in jedem Fall den richtigen Link.
Discord
Discord ist vor allem in Gaming- und Fangemeinschaften verbreitet. Der Gast trägt seinen Benutzernamen ein, nach den heutigen Discord-Regeln in Kleinbuchstaben mit Ziffern, Punkten oder Unterstrichen. Die ältere Form mit Raute und vier Ziffern (name#1234) wird ebenfalls akzeptiert. Im Gästebuch erscheint der Name als reiner Text ohne Link, weil Discord keine öffentlichen Profilseiten kennt. Andere Besucher können den Namen in Discord selbst suchen und eine Freundschaftsanfrage schicken.
YouTube
YouTube ist anders als die übrigen Plattformen: Ihre Gäste hängen hier kein Profil, sondern ein Video an ihren Eintrag, etwa einen Gruß von der Geburtstagsfeier oder einen kurzen Clip vom Vereinsfest. Angenommen werden die normale Adresse aus dem Browser (youtube.com/watch?v=…), der kurze Teilen-Link (youtu.be/…), die Adresse eines Shorts (youtube.com/shorts/…) und Einbettungsadressen. Eine Adresse, die nicht auf ein Video verweist, lehnt das Formular ab.
Im Gästebuch zeigt der Eintrag zunächst nur ein Vorschaubild mit Abspielknopf. Erst wenn ein Besucher darauf klickt, öffnet sich das Video in einem Fenster. Abgespielt wird es über den erweiterten Datenschutzmodus von YouTube (youtube-nocookie.com).
Plattformen auswählen und speichern
- Setzen Sie das Häkchen bei jeder Plattform, die im Eintragsformular erscheinen soll. Statt das kleine Kästchen zu treffen, können Sie auch auf den Namen der Plattform klicken.
- Entfernen Sie das Häkchen bei allen Plattformen, die Sie nicht anbieten möchten.
- Klicken Sie unten auf „Einstellungen speichern“. Ohne diesen Klick bleibt alles beim Alten.
- Oben erscheint die grüne Meldung „Einstellungen wurden erfolgreich gespeichert!“.
Lena setzt die Häkchen bei Facebook, Instagram und YouTube und speichert. Die Änderung gilt sofort. Die Auswahl gilt für das ganze Gästebuch und für jeden Gast gleich; unterschiedliche Felder für verschiedene Besucher gibt es nicht.
Ausschalten löscht nichts
Schalten Sie eine Plattform später wieder aus, bleiben die Angaben Ihrer Gäste gespeichert. Sie werden nur nicht mehr angezeigt. Schalten Sie die Plattform wieder ein, sind sie sofort zurück, auch bei älteren Einträgen. Die Einstellung entscheidet bei jedem Aufruf des Gästebuchs neu, was sichtbar ist.
Möchte ein Gast seine Angabe dauerhaft entfernen lassen, öffnen Sie im Kundenbereich die Eintragsliste und klicken beim betreffenden Eintrag auf „Bearbeiten“. Im Bearbeitungsformular stehen alle sieben Felder, auch die der ausgeschalteten Plattformen. Leeren Sie das Feld und speichern Sie. Wie das im Einzelnen geht, zeigt die Anleitung Einträge freischalten, bearbeiten und löschen.
So sieht das Ergebnis im Gästebuch aus
Öffnen Sie nach dem Speichern Ihr Gästebuch. Unter Einträgen mit Profilangaben stehen nun die Symbole der Plattformen mit dem jeweiligen Namen. Die Reihenfolge ist fest: zuerst E-Mail-Adresse und Homepage, sofern Sie diese anzeigen lassen, dann WhatsApp, Facebook, Instagram, X, LinkedIn und Discord. Hat ein Gast mehrere Profile angegeben, stehen sie nebeneinander, getrennt durch einen kurzen Strich. Ein YouTube-Video erscheint als Vorschaubild darunter.
Ein Klick auf ein Profil öffnet es in einem neuen Fenster. Ihr Gästebuch bleibt im Hintergrund geöffnet, und der Besucher findet leicht zurück. Klicks werden nicht gezählt, der Besucher gelangt ohne Zwischenstation direkt zur Plattform.
Alle Profillinks tragen für Suchmaschinen die Kennzeichnung rel="nofollow ugc". Sie besagt, dass der Link von einem Gast stammt und nicht von Ihnen empfohlen wird. Wer Ihr Gästebuch nur nutzen will, um Links für bessere Suchergebnisse zu verteilen, hat davon also nichts.
Auch im Eintragsformular sehen Sie die Wirkung: Ein Klick auf „Neuen Eintrag erfassen“ zeigt unter Name und E-Mail-Adresse genau die Felder, die Sie eingeschaltet haben. Bei Lena sind das Facebook, Instagram und YouTube. Haben Sie die E-Mail-Benachrichtigung über neue Einträge eingeschaltet, enthält auch diese Nachricht die Social-Media-Angaben des Gastes.
Welche Plattformen zu welchem Gästebuch passen
Die richtige Auswahl hängt von Ihren Besuchern ab. Als grobe Orientierung:
- Café, Restaurant, Laden: Instagram, eventuell Facebook.
- Verein: Facebook, bei jüngeren Mitgliedern Instagram.
- Firma, Messe, Veranstaltung: LinkedIn.
- Hochzeit, Geburtstag, Jubiläum: YouTube für Videogrüße, dazu Instagram.
- Gaming- oder Fangemeinschaft: Discord.
Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden
- Speichern vergessen: Häkchen gesetzt, Seite verlassen, im Gästebuch tut sich nichts. Achten Sie auf die grüne Bestätigung.
- Alle sieben Felder eingeschaltet: Ein langes Formular schreckt ab. Gäste füllen dann oft gar nichts aus oder brechen den Eintrag ab.
- WhatsApp ohne Abwägung: Öffentliche Telefonnummern sind heikel. Bieten Sie das Feld nur an, wenn Ihre Gäste es wirklich brauchen.
- YouTube ohne Moderation: Ein Video kann alles Mögliche zeigen. Wenn Sie YouTube einschalten, lassen Sie die Freischaltung von Einträgen in den Gästebuch-Einstellungen aktiv und sehen Sie sich jedes Video vor der Freigabe kurz an.
- Weitere Plattformen erwartet: Die Auswahl ist fest vorgegeben. TikTok, Threads oder Mastodon lassen sich nicht ergänzen.
Spam-Schutz und Datenschutz
Mehr Felder bieten Spam-Programmen grundsätzlich mehr Platz für Werbung. Weil jede Angabe auf das Format ihrer Plattform geprüft wird, bleibt dafür aber wenig Spielraum: Eine lange Werbeadresse passt nicht in ein Instagram- oder X-Feld. Zusätzlich prüft der Wortfilter alle Social-Media-Felder, und Captcha, Honeypot und Link-Limit arbeiten wie gewohnt weiter.
Telefonnummern und Profilnamen sind personenbezogene Daten. Fragen Sie nur ab, was Sie wirklich brauchen, und erwähnen Sie die Felder in Ihrer Datenschutzerklärung, wenn Sie eine solche für Ihr Gästebuch verlinken. Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.
Drei Tipps aus der Praxis
Weniger ist mehr
Schalten Sie nur die Plattformen ein, die zu Ihren Gästen passen. Sieben leere Felder wirken wie ein Behördenformular. Zwei oder drei passende Felder werden dagegen gern ausgefüllt. Lena hat mit Instagram angefangen und Facebook erst ergänzt, als mehrere Stammgäste danach gefragt haben.
Auf Ihr eigenes Profil hinweisen
Die Felder sind für Ihre Gäste gedacht. Ihr eigenes Instagram- oder Facebook-Profil verlinken Sie am besten in der Kopf- oder Fußzeile Ihres Gästebuchs, die Sie in den Gästebuch-Einstellungen bearbeiten. Wer Ihnen dort folgt, findet zurück ins Gästebuch, und Gäste aus dem Gästebuch finden zu Ihrem Profil. Auf dieselbe Weise können Sie auf eine Plattform hinweisen, die nicht in der Auswahl steht.
Daten sparsam erheben
Jedes Feld, das Sie nicht anbieten, ist ein Feld weniger, über das Sie nachdenken müssen. Ein Gästebuch ohne WhatsApp-Feld kann keine Telefonnummern veröffentlichen. Prüfen Sie Ihre Auswahl ab und zu: Wird ein Feld nie ausgefüllt, schalten Sie es ab.
Wie es weitergeht
Mit den Social-Media-Feldern verbinden sich Ihre Gäste untereinander. Damit überhaupt neue Gäste ins Gästebuch finden, hilft ein QR-Code auf Tischaufstellern, Flyern oder Einladungskarten. Wie Sie ihn erstellen und gestalten, zeigt die nächste Anleitung: Der QR-Code für Ihr Gästebuch.
Häufige Fragen
Muss ein Gast Social-Media-Angaben machen?
Nein. Alle Social-Media-Felder sind freiwillig. Wer nur Name und Nachricht ausfüllt, kann wie bisher einen Eintrag schreiben.
Gilt die Einstellung auch für alte Einträge?
Ja. Das Gästebuch entscheidet bei jedem Aufruf neu, was angezeigt wird. Ältere Einträge mit gespeichertem Profil zeigen es, sobald Sie die Plattform einschalten, und blenden es aus, sobald Sie sie ausschalten.
Warum wird der Discord-Name nicht verlinkt?
Discord hat keine öffentlichen Profilseiten, auf die ein Link zeigen könnte. Der Name erscheint deshalb als reiner Text. Besucher können ihn in Discord suchen und eine Freundschaftsanfrage schicken.
Welche YouTube-Adressen werden akzeptiert?
Die normale Adresse aus dem Browser (youtube.com/watch?v=…), der kurze Teilen-Link (youtu.be/…), Shorts (youtube.com/shorts/…) und Einbettungsadressen. Links auf Kanäle, Playlists oder andere Seiten werden abgelehnt.
Wie muss eine WhatsApp-Nummer eingegeben werden?
Im internationalen Format mit Pluszeichen und Ländervorwahl, ohne führende Null und ohne Leerzeichen oder Bindestriche, zum Beispiel +49170123456.
Kann ich weitere Plattformen wie TikTok ergänzen?
Nein, die Auswahl ist fest vorgegeben. Auf andere Plattformen können Sie in der Kopf- oder Fußzeile Ihres Gästebuchs hinweisen.
Sehe ich, wie oft ein Profil angeklickt wurde?
Nein. Klicks auf Profillinks werden nicht gezählt, der Besucher wird ohne Zwischenstation direkt zur Plattform geleitet. Wie oft Ihr Gästebuch aufgerufen wird, zeigt die Gästebuch-Statistik.
Transkript
Transkript des Videos anzeigen
Einführung (00:00)
Viele Ihrer Gäste sind auf Instagram, Facebook oder anderen Plattformen unterwegs. In diesem Video zeige ich Ihnen, wie Ihre Besucher ihre Profile direkt im Gästebucheintrag angeben können.
Für Lena und ihr Café heißt das, Gäste verlinken sich selbst, andere Besucher entdecken sie, und das Gästebuch wirkt lebendiger. Sie entscheiden dabei, welche Plattformen überhaupt erlaubt sind.
Die Einstellungsseite (00:26)
Die Einstellungen finden Sie im Kundenbereich unter dem Menüpunkt Gästebuch. Dort klicken Sie auf Social Media.
Oben steht eine kurze Erklärung. Darunter folgt die Liste der verfügbaren Plattformen, jede mit einem Häkchen zum Einschalten und einer Beschreibung in grauer Schrift.
Schalten Sie eine Plattform ein, bekommt Ihr Eintragsformular ein zusätzliches Feld. Füllt ein Gast es aus, erscheint sein Profil unter seinem Eintrag, meist als Link. Ausfüllen ist für Ihre Gäste immer freiwillig.
Die Plattformen im Einzelnen (00:58)
Die erste Plattform ist WhatsApp. Ihre Gäste geben dabei eine Telefonnummer im internationalen Format an, also mit Plus und Ländervorwahl.
Bedenken Sie, dass diese Nummer anschließend öffentlich im Gästebuch steht, mit einem Link, der direkt einen Chat öffnet. Viele Gäste unterschätzen das. Lena lässt WhatsApp deshalb ausgeschaltet.
Ein Gast aus Deutschland schreibt also plus, neun, vier und dann seine Mobilnummer ohne die erste Null. Leerzeichen und Bindestriche lehnt das Formular ab.
Facebook erlaubt die Angabe eines Benutzernamens oder der vollständigen Profiladresse. Für ein Café, dessen Stammgäste dort aktiv sind, ist das eine gute Wahl.
Im Gästebuch erscheint unter dem Eintrag das Facebook-Symbol mit dem Namen. Hat der Gast nur seinen Benutzernamen eingetragen, ergänzt das Gästebuch die Profiladresse selbst.
Bei Instagram tragen Ihre Gäste ihren Benutzernamen ein. Daraus wird im Gästebuch ein Link mit vorangestelltem At-Zeichen. Gerade für Gastronomie und Fotografie ist Instagram besonders beliebt.
Erlaubt sind Buchstaben, Ziffern, Punkte und Unterstriche, so wie bei Instagram selbst. Aus jana.backt wird im Gästebuch ein Link auf das gleichnamige Profil.
Twitter, heute X, funktioniert genauso über den Benutzernamen. Er darf höchstens fünfzehn Zeichen haben, nur Buchstaben, Ziffern und Unterstriche.
Im Gästebuch steht der Benutzername dann mit At-Zeichen davor, verlinkt auf das Profil. Für ein Café ist X selten die erste Wahl, für Technik- oder Nachrichtenthemen schon eher.
LinkedIn ist ein Netzwerk für Berufliches. Für ein Firmen- oder Vereinsgästebuch kann das passen, für ein Café eher weniger. Ihre Gäste geben dort ihre Profiladresse an.
Bei LinkedIn darf ein Gast die ganze Adresse seines Profils einfügen oder nur den Kurznamen am Ende. Das Gästebuch baut daraus in beiden Fällen den richtigen Link.
Discord ist bei Gaming- und Fangemeinschaften verbreitet. Hier erscheint der Benutzername als reiner Text ohne Link, weil Discord keine öffentlichen Profilseiten kennt.
Ein Gast trägt bei Discord etwa seinen Benutzernamen in Kleinbuchstaben ein. Andere Besucher können ihn dann in Discord selbst suchen und eine Freundschaftsanfrage schicken.
Die letzte Option ist etwas anders. Mit YouTube können Ihre Gäste kein Profil, sondern ein Video an ihren Eintrag hängen, etwa einen Gruß von der Geburtstagsfeier.
Im Gästebuch zeigt der Eintrag zunächst nur ein Vorschaubild mit Abspielknopf. Erst nach einem Klick öffnet sich das Video in einem Fenster, abgespielt über den erweiterten Datenschutzmodus von YouTube.
Ihre Gäste können die normale Adresse aus dem Browser einfügen, den kurzen Teilen-Link oder die Adresse eines Shorts. Das Gästebuch erkennt das Video in allen drei Fällen.
Ein Video kann alles Mögliche zeigen. Haben Sie YouTube eingeschaltet, empfehle ich deshalb, die Moderation Ihrer Einträge eingeschaltet zu lassen und jedes Video vor der Freigabe kurz anzusehen.
Welche Auswahl sinnvoll ist, hängt von Ihren Besuchern ab. Ein Café profitiert von Instagram, ein Verein eher von Facebook, eine Firma von LinkedIn, ein Hochzeitsgästebuch von YouTube.
Einstellungen speichern (04:21)
Lena entscheidet sich für Facebook, Instagram und YouTube. Facebook ist schon eingeschaltet. Sie setzt die Häkchen bei Instagram und YouTube.
Die Auswahl gilt für alle Seiten Ihres Gästebuchs und für jeden Gast gleich. Unterschiedliche Felder für verschiedene Besucher gibt es nicht.
Statt das kleine Kästchen zu treffen, können Sie übrigens auch auf den Namen der Plattform klicken. Das schaltet das Häkchen genauso um.
Ganz wichtig ist der Knopf Einstellungen speichern unten auf der Seite. Ohne diesen Klick bleibt alles beim Alten.
Nach dem Speichern erscheint oben eine grüne Meldung. Die Änderung gilt sofort für alle neuen Einträge in Ihrem Gästebuch.
Was passiert eigentlich, wenn Sie eine Plattform später wieder ausschalten? Die Angaben Ihrer Gäste bleiben gespeichert, sie werden nur nicht mehr angezeigt. Schalten Sie wieder ein, sind sie zurück.
Möchte ein Gast seine Profilangabe ganz entfernen lassen, löschen Sie sie in der Eintragsliste über Bearbeiten. Wie das geht, zeigt das Video über die Eintragsverwaltung.
Social-Media-Angaben in Einträgen (05:25)
Was Ihre Gäste angegeben haben, sehen Sie auch im Kundenbereich. Öffnen Sie dazu die Eintragsliste und klicken Sie bei einem Eintrag auf Bearbeiten.
Im Bearbeitungsformular stehen alle sieben Felder, auch die der ausgeschalteten Plattformen. So können Sie eine Angabe korrigieren oder entfernen, selbst wenn sie gerade nicht angezeigt wird.
Jana hat bei ihrem Eintrag ihren Instagram-Namen angegeben. Das Feld war die ganze Zeit gefüllt, im Gästebuch tauchte es bisher nur nicht auf, weil Instagram ausgeschaltet war.
Bittet ein Gast Sie, seine Angabe zu löschen, leeren Sie das Feld hier und speichern. Lena lässt Janas Eintrag unverändert und verlässt das Formular ohne zu speichern.
Haben Sie die E-Mail-Benachrichtigung eingeschaltet, enthält auch sie die Social-Media-Angaben. So sehen Sie schon im Postfach, wer sich verlinken möchte.
Das Ergebnis ansehen (06:18)
Schauen wir uns das Ergebnis an. Am schnellsten geht das über die Eintragsliste. Dort baut der Link im Hinweiskasten Ihr Gästebuch sofort neu auf.
Das ist Lenas Gästebuch, genau so, wie es ihre Besucher im Browser sehen. Die Einträge stehen untereinander, der neueste ganz oben.
Unter Janas Eintrag steht jetzt ihr Instagram-Name mit Symbol. Ein Klick führt direkt zu ihrem Profil. Der Name war schon gespeichert, Lena hat ihn mit dem Einschalten nur sichtbar gemacht.
Alle Profillinks tragen eine Kennzeichnung für Suchmaschinen. Sie sagt, dass der Link von einem Gast stammt. Spammer gewinnen dadurch nichts, wenn sie Links in Ihr Gästebuch schreiben.
Die Reihenfolge ist fest. Zuerst kommen E-Mail-Adresse und Homepage, falls Sie diese anzeigen, dann WhatsApp, Facebook, Instagram, X, LinkedIn und zuletzt Discord.
Ein Gast kann auch mehrere Profile angeben. Herr Okafor hat Facebook und Instagram eingetragen. Die Symbole stehen dann nebeneinander, getrennt durch einen kurzen Strich.
Klickt ein Besucher auf ein Profil, öffnet es sich in einem neuen Fenster. Ihr Gästebuch bleibt im Hintergrund geöffnet, und der Besucher findet leicht zurück.
Und so sieht das Formular für Ihre Gäste aus. Ein Klick auf Neuen Eintrag erfassen öffnet es.
Unter Name und E-Mail-Adresse stehen jetzt die Felder für Facebook, Instagram und YouTube. WhatsApp, X, LinkedIn und Discord fehlen, weil Lena sie nicht eingeschaltet hat.
Gibt ein Gast etwas ein, das nicht zum Format der Plattform passt, weist das Formular ihn darauf hin. Auch der Wortfilter prüft diese Felder.
Bei YouTube akzeptiert das Formular nur Adressen, die wirklich auf ein Video verweisen. Ein Link auf eine beliebige andere Seite wird abgelehnt.
Häufige Fragen (08:08)
Ja. Die Einstellung entscheidet bei jedem Seitenaufruf neu, was angezeigt wird. Alte Einträge mit gespeichertem Profil zeigen es also, sobald Sie die Plattform einschalten.
Nein, die Auswahl ist fest vorgegeben. Möchten Sie auf eine andere Plattform hinweisen, schreiben Sie den Hinweis in die Kopf- oder Fußzeile Ihres Gästebuchs.
Nein. Alle Social-Media-Felder sind freiwillig. Ein Gast, der nur Name und Nachricht ausfüllt, kann genauso einen Eintrag schreiben wie bisher.
Nein, Klicks auf die Profillinks werden nicht gezählt. Free Guestbook for you leitet Ihre Besucher direkt weiter, ohne Zwischenstation und ohne Auswertung.
Mehr Felder bieten Spam-Programmen mehr Platz für Werbung. Weil jede Angabe aber auf das Format der Plattform geprüft wird, bleibt dafür wenig Spielraum. Captcha und Wortfilter arbeiten weiter wie gewohnt.
Drei Profi-Tipps (09:02)
Erster Tipp. Schalten Sie nur die Plattformen ein, die zu Ihren Gästen passen. Sieben leere Felder schrecken eher ab. Zwei oder drei passende Felder werden dagegen gerne ausgefüllt.
Zweiter Tipp. Verlinken Sie in der Kopfzeile Ihres Gästebuchs Ihr eigenes Instagram- oder Facebook-Profil. Wer Ihnen dort folgt, findet auch zurück ins Gästebuch, und umgekehrt.
Dritter Tipp. Fragen Sie nur ab, was Sie wirklich brauchen. Telefonnummern und Profile sind persönliche Daten. Erwähnen Sie die Felder in Ihrer Datenschutzerklärung. Eine Rechtsberatung ersetzt dieser Hinweis nicht.
Abschluss (09:39)
Sie wissen jetzt, welche Plattformen es gibt und wie Sie sie einschalten. Im nächsten Video erstellen wir einen QR-Code für Ihr Gästebuch. Danke fürs Zuschauen.
Verwandte Anleitungen
- Gästebuch-Einstellungen: Design, Spam-Schutz und Passwortschutz einrichten ()
- Gästebucheinträge verwalten: freischalten, bearbeiten, beantworten und löschen ()
- Wortfilter einrichten: Spam und unerwünschte Wörter im Gästebuch automatisch abweisen ()
- QR-Code für Ihr Gästebuch erstellen: Größe, Farbe, Download und Druck ()




