Wortfilter einrichten: Spam und unerwünschte Wörter im Gästebuch automatisch abweisen
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Ein offenes Gästebuch lockt nicht nur nette Gäste an. Auch Werbeprogramme versuchen, ihre Botschaften dort abzuladen: Glücksspiel, Kredite, gefälschte Markenware. Der Wortfilter ist Ihre eigene Sperrliste dagegen. Enthält ein neuer Eintrag eines Ihrer Wörter, nimmt das Gästebuch ihn gar nicht erst an, und der Schreiber sieht eine Fehlermeldung. Diese Anleitung zeigt, wie Sie den Filter einschalten, Wörter pflegen, Listen als Datei sichern und Begriffe wählen, die keine echten Gäste aussperren.
Zwei Listen arbeiten zusammen
- Die allgemeine Liste pflegt freeguestbook4you.de für alle Gästebücher. Sie ist immer aktiv und kennt vor allem typische englische Werbesprüche, Medikamentennamen und Glücksspielbegriffe.
- Ihre eigene Liste kommt hinzu, sobald Sie den Wortfilter in den Einstellungen einschalten. Sie wirkt nur in Ihrem Gästebuch.
Deutschsprachige Werbung, die gezielt auf Ihre Branche zielt, erwischt die allgemeine Liste kaum. Genau dafür ist Ihre eigene Liste da: Sie kennen den Spam, der bei Ihnen ankommt, und fangen ihn ab, ohne andere Gästebücher zu beeinflussen.
Die Seite „Wortfilter“
Sie finden die Seite im Kundenbereich unter „Sicherheit“ → „Wortfilter“. Ganz oben zeigt ein Kasten, ob Ihr Filter gerade wirkt:
- Grün, „Wortfilter ist aktiv“: Ihre Wörter werden bei jedem neuen Eintrag geprüft.
- Rot, „Wortfilter ist deaktiviert“: Ihre Wörter bleiben gespeichert, werden aber nicht geprüft. Ein Link im Kasten führt direkt zu den Einstellungen.
Darunter stehen eine kurze Erklärung und, klein gedruckt, die Regeln, nach denen der Filter prüft. Die Seite selbst hat drei Teile: oben das Feld für ein neues Wort, in der Mitte Import und Export, unten Ihre Liste. Ihre Liste sehen nur Sie. Besucher erfahren nicht, welche Wörter gesperrt sind.
Den Filter einschalten
Ein- und ausgeschaltet wird der Filter unter „Gästebuch“ → „Einstellungen“. Direkt unter den Einstellungen für das CAPTCHA steht die Zeile „Wortfilter im Gästebuch aktivieren“ mit den Knöpfen „Aktiviert“ und „Deaktiviert“. Nach einer Änderung klicken Sie unten auf „Einstellungen speichern“.
Schalten Sie den Filter aus, gehen Ihre Wörter nicht verloren. Sie wirken wieder, sobald Sie ihn einschalten, und die allgemeine Liste wirkt ohnehin immer. Ausschalten kann helfen, wenn Sie vermuten, dass Ihre Liste echte Gäste trifft. Meist ist es aber besser, nur das eine Wort zu entfernen, das den Ärger verursacht.
Wörter hinzufügen
- Tragen Sie im Kasten „Neues Wort hinzufügen“ einen Begriff ein. Das kann ein einzelnes Wort sein oder eine Wendung aus mehreren Wörtern, bis zu 255 Zeichen.
- Klicken Sie auf „Hinzufügen“.
- Die Seite bestätigt in Grün: „Das Wort wurde erfolgreich zur Sperrliste hinzugefügt.“ Ab sofort gilt es für jeden neuen Eintrag.
Ein Beispiel: Das Café Sonnenschein bekommt seit Wochen Einträge, die für Rabattcodes eines fremden Onlineshops werben. Lena trägt deshalb „Rabattcode“ ein und zusätzlich die Wendung „Follower kaufen“.
Meldungen beim Hinzufügen
| Meldung | Bedeutung |
|---|---|
| Dieses Wort ist bereits in Ihrer Liste! | Es wird nicht doppelt gespeichert. |
| Bitte geben Sie ein Wort ein! | Das Feld war leer, gespeichert wurde nichts. |
| Das Wort darf maximal 255 Zeichen lang sein! | Kürzen Sie den Begriff. |
Warum Wendungen oft besser sind
Mit einer Wendung sperren Sie die Kombination, nicht jedes Wort für sich. Das Wort „kaufen“ allein wäre viel zu streng: Ein Gast schreibt vielleicht, dass er gern noch Kuchen zum Mitnehmen kaufen möchte. „Follower kaufen“ trifft dagegen nur die Werbung.
So prüft der Filter
Der Filter ist schlauer als eine einfache Textsuche:
- Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle. Sie tragen ein Wort einmal ein, „RABATTCODE“ wird genauso erkannt wie „rabattcode“.
- Tarnungen werden erkannt: Punkte, Bindestriche oder andere Satzzeichen zwischen den Buchstaben (zum Beispiel „c.a.s.i.n.o“) und Ziffern statt Buchstaben, etwa 0 statt o.
- Kurze Wörter bis vier Zeichen erkennt der Filter nur als ganzes Wort. Mit „ass“ sperren Sie also weder „Klasse“ noch „Tasse“.
- Längere Wörter findet er auch mitten in anderen Wörtern. Ein gesperrtes „Spiel“ träfe deshalb auch „Beispiel“ und „Spieleabend“.
Geprüft wird nicht nur der Text eines Eintrags, sondern auch Name, E-Mail-Adresse, Homepage und die Felder für soziale Netzwerke und WhatsApp.
Was der Gast sieht
Schreibt jemand ein gesperrtes Wort, erscheint nach dem Absenden eine Fehlermeldung, zum Beispiel „Die Nachricht enthält ‚böse‘ Worte!“, und ein Link „zurück“. Der Eintrag wird nicht gespeichert und landet nicht bei Ihnen. Gerät ein echter Gast zufällig an den Filter, kann er seinen Text umformulieren und erneut absenden.
Für Sie heißt das: kein Eintrag zum Freischalten, keine E-Mail, kein Aufräumen. Sie erfahren allerdings auch nicht, dass ein Eintrag abgewiesen wurde. Meldet sich ein Gast, weil sein Eintrag nicht angenommen wurde, prüfen Sie Ihre Liste.
Ein neues Wort selbst testen
Ob ein Wort so wirkt, wie Sie es erwarten, prüfen Sie am besten mit einem eigenen Probeeintrag. Öffnen Sie Ihr Gästebuch, schreiben Sie einen kurzen Eintrag, der das gesperrte Wort enthält, und senden Sie ihn ab. Erscheint die Fehlermeldung, greift der Filter. Schreiben Sie danach einen zweiten Eintrag mit einem ähnlichen, harmlosen Satz aus Ihrem Alltag. Kommt der durch, haben Sie ein gutes Wort gewählt. Wird er ebenfalls abgewiesen, ist der Begriff zu allgemein, und Sie ersetzen ihn durch eine Wendung. Den harmlosen Probeeintrag löschen Sie anschließend unter „Beiträge bearbeiten/löschen“.
Ihre gesperrten Wörter
Unter „Ihre gesperrten Wörter“ stehen alle Begriffe alphabetisch sortiert, so wie Sie sie eingegeben haben. Beim Café Sonnenschein sind das zum Beispiel „Bitcoin“, „Casino“, „Kredit ohne Schufa“ und nun auch „Follower kaufen“ und „Rabattcode“.
Hinter jedem Wort steht die rote Schaltfläche „Löschen“. Ein Klick entfernt das Wort sofort und ohne Rückfrage. Entfernen Sie ein Wort, wenn es echte Gäste trifft oder eine Werbewelle abgeebbt ist.
Listen als CSV sichern und einlesen
Im Kasten „CSV Import/Export“ sichern Sie Ihre Liste als Datei oder lesen eine ein. CSV ist ein einfaches Textformat, das jede Tabellenkalkulation und jeder Texteditor öffnet.
Wörter exportieren
„Wörter exportieren (CSV)“ lädt Ihre komplette Liste herunter. Die erste Zeile enthält die Überschrift „word“, darunter steht ein Wort pro Zeile. Bewahren Sie die Datei als Sicherung auf. Betreiben Sie mehrere Gästebücher, übertragen Sie die Liste damit in Sekunden in jedes weitere. Auch befreundete Cafés oder Vereine können Listen austauschen; Werbewellen treffen oft viele Gästebücher zur selben Zeit.
Wörter importieren
- Bereiten Sie eine CSV-Datei vor: ein Wort oder eine Wendung pro Zeile. Lautet die erste Zeile „word“, gilt sie als Überschrift und wird übersprungen.
- Wählen Sie die Datei aus. Sie darf höchstens 1 MB groß sein, das reicht für viele tausend Wörter.
- Klicken Sie auf „Wörter importieren (CSV)“.
Die Rückmeldung nennt, wie viele Wörter importiert und wie viele als Duplikate übersprungen wurden. Ein Import ergänzt nur, er löscht keine Wörter. Möchten Sie eine Liste ausdünnen, entfernen Sie Wörter einzeln. Ist die Datei zu groß oder keine CSV-Datei, nennt die Seite den Grund und liest nichts ein.
Drei Tipps für einen guten Wortfilter
Lange, eindeutige Begriffe wählen
Allgemeine Wörter treffen echte Gäste. Mit „Spiel“ würden Sie Einträge sperren, in denen „Beispiel“ oder „Spieleabend“ steht. Besser sind eindeutige Begriffe wie „Sofortkredit“ oder vollständige Wendungen wie „Kredit ohne Schufa“. Prüfen Sie jedes neue Wort gedanklich an typischen Sätzen Ihrer Gäste, bevor Sie es eintragen.
Aus echtem Spam lernen
Sammeln Sie Ihre Wörter aus Einträgen, die Sie wirklich bekommen haben: Markennamen, Domainnamen, wiederkehrende Formulierungen. Was Spammer schreiben, wiederholt sich erstaunlich oft. Schauen Sie alle paar Monate über die Liste; ein Begriff, der niemandem mehr schadet, kann wieder weg.
Filter und Freischaltung kombinieren
Kein Filter erwischt alles. Wer ganz sicher gehen will, stellt unter „Gästebuch“ → „Einstellungen“, direkt unter dem Passwortschutz, die Freischaltung auf „ja“. Dann erscheint ein neuer Eintrag erst, wenn Sie ihn freigegeben haben. Zusammen mit CAPTCHA, IP-Sperren und der Freischaltung bildet der Wortfilter eine Kette von Schutzschichten, in der jede etwas anderes abfängt. Wie Sie wartende Einträge freischalten, zeigt die Anleitung Einträge verwalten; die übrigen Schutzeinstellungen erklärt Gästebuch-Einstellungen.
Häufige Fragen
Wie aktiviere ich den Wortfilter für mein Gästebuch?
Unter „Gästebuch“ → „Einstellungen“ stellen Sie „Wortfilter im Gästebuch aktivieren“ auf „Aktiviert“ und klicken auf „Einstellungen speichern“. Die Wörter selbst pflegen Sie unter „Sicherheit“ → „Wortfilter“.
Werden gefilterte Einträge gelöscht oder nur versteckt?
Sie werden gar nicht erst gespeichert. Der Schreiber sieht eine Fehlermeldung und kann seinen Text über „zurück“ ändern. Bei Ihnen kommt nichts an.
Spielt Groß- und Kleinschreibung eine Rolle?
Nein. Ein Wort einmal einzutragen genügt; der Filter erkennt es in jeder Schreibweise und auch, wenn Punkte, Bindestriche oder Ziffern wie 0 statt o eingestreut sind.
Warum wird ein harmloser Eintrag abgewiesen?
Vermutlich steckt eines Ihrer Wörter in einem längeren Wort, etwa „spiel“ in „Beispiel“. Wörter mit mehr als vier Zeichen findet der Filter auch als Wortteil. Entfernen Sie das Wort oder ersetzen Sie es durch eine eindeutigere Wendung.
Welche Felder eines Eintrags prüft der Wortfilter?
Den Text, den Namen, die E-Mail-Adresse, die Homepage sowie die Felder für soziale Netzwerke und WhatsApp.
Wie sieht die CSV-Datei für den Import aus?
Eine Zeile pro Wort oder Wendung, höchstens 1 MB. Lautet die erste Zeile „word“, wird sie als Überschrift übersprungen. Bereits vorhandene Wörter werden nicht doppelt angelegt.
Gehen meine Wörter verloren, wenn ich den Filter ausschalte?
Nein. Die Liste bleibt gespeichert und wirkt wieder, sobald Sie den Filter einschalten.
Transkript
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Einführung (00:00)
Ein offenes Gästebuch lockt nicht nur nette Gäste an. Auch Werbeprogramme versuchen, ihre Botschaften dort abzuladen: Glücksspiel, Kredite, gefälschte Markenware.
Der Wortfilter ist Ihre eigene Sperrliste. Enthält ein neuer Eintrag eines dieser Wörter, nimmt das Gästebuch ihn gar nicht erst an. Der Schreiber sieht eine Fehlermeldung.
Es gibt zwei Listen. Eine allgemeine Liste pflegt Free Guestbook for you für alle Gästebücher, sie ist immer aktiv. Ihre eigene Liste kommt hinzu, sobald Sie den Wortfilter einschalten.
Sie lernen, den Filter einzuschalten, Wörter hinzuzufügen und zu entfernen, Listen als Datei zu sichern und einzulesen, und wie Sie Wörter wählen, die keine echten Gäste aussperren.
Den Wortfilter finden (00:49)
Den Wortfilter finden Sie im Kundenbereich unter Sicherheit. Wir klappen den Bereich in der Navigation oben auf.
Der dritte Punkt heißt Wortfilter. Ein Klick darauf öffnet die Verwaltung Ihrer persönlichen Sperrliste.
Ganz oben zeigt ein Kasten, ob Ihr Filter gerade wirkt. Grün mit Haken heißt: Der Wortfilter ist aktiv, Ihre Wörter werden bei jedem neuen Eintrag geprüft.
Ist der Kasten rot, ist der Filter ausgeschaltet. Ihre Wörter bleiben gespeichert, werden aber nicht geprüft. Im roten Kasten führt ein Link direkt zu den Einstellungen.
Darunter erklärt die Seite in einem Satz, worum es geht: Ihre Wörter ergänzen die allgemeine Spam-Liste und blockieren gezielt, was Sie in Ihrem Gästebuch nicht haben möchten.
Gleich darunter steht klein gedruckt, wie der Filter prüft. Diese Regeln sehen wir uns gleich an Beispielen genauer an.
Die Seite besteht aus drei Teilen: oben das Feld für ein neues Wort, in der Mitte Import und Export, unten Ihre Liste. Wir gehen sie der Reihe nach durch.
Ihre Liste sehen nur Sie. Besucher erfahren nicht, welche Wörter gesperrt sind. Wer an den Filter gerät, bekommt nur einen allgemeinen Hinweis.
Den Filter einschalten (02:02)
Ein- und ausgeschaltet wird der Filter in den Einstellungen des Gästebuchs. Wir sehen uns den Schalter kurz an. Dazu öffnen wir den Bereich Gästebuch.
Etwas weiter unten, direkt unter den Einstellungen für das CAPTCHA, steht die Zeile Wortfilter im Gästebuch aktivieren. Sie hat zwei Knöpfe: Aktiviert und Deaktiviert.
Bei Café Sonnenschein steht der Schalter bereits auf Aktiviert. Würden Sie ihn umstellen, müssten Sie unten auf Einstellungen speichern klicken, damit die Änderung gilt.
Schalten Sie den Filter aus, gehen Ihre Wörter nicht verloren. Sie bleiben gespeichert und wirken wieder, sobald Sie ihn einschalten. Die allgemeine Liste wirkt ohnehin immer.
Ausschalten kann helfen, wenn Sie vermuten, dass Ihre Liste echte Gäste trifft. Meist ist es aber besser, nur das eine Wort zu entfernen, das den Ärger verursacht.
Wir lassen hier alles, wie es ist, und gehen über Sicherheit zurück zum Wortfilter, um die Liste selbst zu bearbeiten.
Wörter hinzufügen (03:01)
Im Kasten Neues Wort hinzufügen tragen Sie einen Begriff ein. Das kann ein einzelnes Wort sein oder eine ganze Wendung aus mehreren Wörtern, bis zu zweihundertfünfundfünfzig Zeichen.
Café Sonnenschein bekommt seit Wochen Einträge, die für Rabattcodes eines fremden Onlineshops werben. Wir tragen deshalb das Wort Rabattcode ein.
Ein Klick auf Hinzufügen speichert das Wort. Die Seite bestätigt in Grün, dass es auf der Sperrliste steht. Ab sofort wirkt es bei jedem neuen Eintrag.
Sie müssen ein Wort nur einmal eintragen. Der Filter achtet nicht auf Groß- und Kleinschreibung. Rabattcode in Großbuchstaben wird genauso erkannt wie in kleinen Buchstaben.
Statt einzelner Wörter können Sie auch ganze Wendungen sperren. Wir tragen Follower kaufen ein. Gesperrt wird dann diese Kombination, nicht jedes der beiden Wörter für sich.
Das Wort kaufen allein wäre viel zu streng. Ein Gast schreibt vielleicht, dass er gern noch Kuchen zum Mitnehmen kaufen möchte. Die Wendung trifft nur die Werbung, nicht Ihre Gäste.
Die allgemeine Liste kennt vor allem typische englische Werbesprüche, Medikamentennamen und Glücksspielbegriffe. Deutschsprachige Werbung, die auf Ihre Branche zielt, erwischt sie dagegen kaum.
Genau dafür ist Ihre eigene Liste da. Sie kennen den Spam, der in Ihrem Gästebuch ankommt, und können ihn gezielt abfangen, ohne andere Gästebücher zu beeinflussen.
Der Filter ist schlauer als eine einfache Suche. Er erkennt Wörter auch dann, wenn Spammer sie tarnen, mit Punkten, Bindestrichen oder Ziffern statt Buchstaben.
Längere Wörter findet der Filter auch mitten in anderen Wörtern. Ein gesperrtes Spiel träfe also auch einen Spieleabend. Darauf kommen wir bei den Tipps noch einmal zurück.
Was passiert bei einem Wort, das schon eingetragen ist? Wir versuchen es mit Casino, das Café Sonnenschein bereits vor einiger Zeit gesperrt hat.
Die Seite meldet in Rot, dass das Wort bereits in Ihrer Liste steht. Es wird nicht doppelt gespeichert, Ihre Liste bleibt übersichtlich.
Klicken Sie versehentlich auf Hinzufügen, ohne etwas einzutragen, bittet die Seite Sie, ein Wort einzugeben. Gespeichert wird dabei nichts.
Ihre gesperrten Wörter (05:15)
Weiter unten stehen unter Ihre gesperrten Wörter alle Begriffe, die Sie eingetragen haben, in alphabetischer Reihenfolge.
Bei Café Sonnenschein stehen dort Begriffe wie Bitcoin, Casino und Kredit ohne Schufa, dazu unser neuer Rabattcode. Alles Wörter, die in einem Café-Gästebuch nichts verloren haben.
Die Liste ist alphabetisch sortiert und zeigt jedes Wort so, wie Sie es eingegeben haben. Auch bei langen Listen finden Sie einen Begriff so schnell wieder.
Auch Rabattcode und die Wendung Follower kaufen stehen jetzt in der Liste. Sie gelten ab dem Moment des Speicherns für jeden neuen Eintrag in Ihrem Gästebuch.
Hinter jedem Wort steht die rote Schaltfläche Löschen. Ein Klick entfernt das Wort sofort und ohne Rückfrage von der Liste. Wir klicken hier deshalb nicht.
Entfernen Sie ein Wort, wenn es echte Gäste trifft. Das merken Sie, wenn Besucher sich melden, weil ihr Eintrag nicht angenommen wurde.
Der Filter prüft nicht nur den Text eines Eintrags, sondern auch Name, E-Mail-Adresse, Homepage und die Felder für soziale Netzwerke.
Schreibt jemand ein gesperrtes Wort, erscheint nach dem Absenden ein Hinweis, dass der Eintrag unzulässige Wörter enthält. Der Eintrag wird nicht gespeichert und landet nicht bei Ihnen.
Gerät ein echter Gast zufällig an den Filter, kann er über den Zurück-Link seinen Text umformulieren und erneut absenden. Deshalb lohnt sich eine Liste, die nur eindeutige Werbung trifft.
Für Sie heißt das: Kein Eintrag zum Freischalten, keine E-Mail, kein Aufräumen. Was der Filter abweist, kommt gar nicht erst in Ihr Gästebuch.
Listen sichern und einlesen (06:52)
Im Kasten CSV Import und Export sichern Sie Ihre Liste als Datei oder lesen eine Liste ein. CSV ist ein einfaches Textformat, das jede Tabellenkalkulation öffnet.
Ein Klick auf Wörter exportieren lädt Ihre komplette Liste als Datei herunter. Die erste Zeile enthält die Überschrift word, darunter steht ein Wort pro Zeile.
Bewahren Sie die Datei als Sicherung auf. Und betreiben Sie mehrere Gästebücher, übertragen Sie die Liste damit in wenigen Sekunden in jedes weitere.
Die exportierte Datei können Sie in einer Tabellenkalkulation oder einem Texteditor ergänzen und danach wieder einlesen. Neue Wörter kommen hinzu, vorhandene werden übersprungen.
Betreiben befreundete Cafés oder Vereine ebenfalls ein Gästebuch, können Sie Ihre Listen als Datei austauschen. Werbewellen treffen oft viele Gästebücher zur selben Zeit.
Für den Import brauchen Sie eine solche CSV-Datei. Lautet die erste Zeile word, gilt sie als Überschrift und wird übersprungen. Darunter steht in jeder Zeile genau ein Wort.
Wir wählen eine vorbereitete Datei aus. Sie enthält drei Einträge: Gratis iPhone, Sofortkredit und noch einmal Casino, das schon auf der Liste steht.
Mit Wörter importieren liest die Seite die Datei ein. Sie darf höchstens ein Megabyte groß sein, das reicht für viele tausend Wörter.
Die Rückmeldung nennt zwei importierte Wörter und ein übersprungenes. Casino stand schon auf der Liste und wurde nicht doppelt angelegt. Ein Import ergänzt also nur.
Ist die Datei zu groß oder keine CSV-Datei, meldet die Seite den Grund, und es wird nichts eingelesen. Prüfen Sie dann Dateiendung und Größe und versuchen Sie es erneut.
Wichtig zu wissen: Ein Import löscht keine Wörter. Möchten Sie eine Liste ausdünnen, entfernen Sie die Wörter einzeln über die Schaltfläche Löschen.
Drei Profi-Tipps (08:51)
Drei Tipps aus der Praxis: Wählen Sie eindeutige Wörter, sammeln Sie Ihre Begriffe aus echtem Spam, und kombinieren Sie den Filter mit der Freischaltung.
Wählen Sie keine allgemeinen Wörter. Mit Spiel würden Sie Einträge sperren, in denen Beispiel oder Spieleabend steht. Besser sind eindeutige Begriffe wie Sofortkredit oder vollständige Wendungen.
Kurze Wörter bis vier Zeichen erkennt der Filter dagegen nur als ganzes Wort. Mit ass sperren Sie also nicht Klasse oder Tasse. Prüfen Sie neue Wörter trotzdem gedanklich an typischen Sätzen Ihrer Gäste.
Sammeln Sie Ihre Wörter aus Einträgen, die Sie wirklich bekommen haben: Markennamen, Domainnamen, wiederkehrende Formulierungen. Was Spammer schreiben, wiederholt sich erstaunlich oft.
Schauen Sie alle paar Monate über Ihre Liste. Werbewellen ebben ab, und ein Begriff, der niemandem mehr schadet, kann wieder weg. Eine kurze Liste ist leichter zu überblicken.
Kein Filter erwischt alles. Wer ganz sicher gehen will, schaltet zusätzlich in den Einstellungen die Freischaltung ein und gibt jeden Eintrag selbst frei.
Die Freischaltung finden Sie ebenfalls in den Einstellungen, direkt unter dem Passwortschutz. Steht sie auf ja, erscheint ein neuer Eintrag erst, wenn Sie ihn freigegeben haben.
Zusammen mit CAPTCHA, IP-Sperren und der Freischaltung bildet der Wortfilter eine Kette von Schutzschichten. Jede fängt etwas anderes ab, gemeinsam kommt kaum noch Spam durch.
Abschluss (10:21)
Sie wissen jetzt, wie Sie den Wortfilter einschalten, Wörter pflegen und Listen sichern. Im nächsten Teil geht es um Ihr Punktekonto und darum, wofür Sie Punkte einsetzen können.




